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Bewilligung eines Förderprogramms zur Erstellung von Schnittstellen

Damit die BayernCloud Tourismus (BCT) erfolgreich wird, ist eine flächendeckende Datenbasis die Voraussetzung. Um die Daten der bayerischen Tourismusakteure integrieren zu können, müssen die Destinationsmanagementsysteme über Schnittstellen an die BCT angebunden werden. Diese Schnittstellen werden von den Anbietern der Destinationsmanagementsysteme aber meist nicht kostenfrei erstellt, weswegen die Systemkunden erst einmal Geld in die Hand nehmen müssen, um ihre Daten an die BCT anbinden zu können. Um diese Kostenhürde bei der Anbindung zu minimieren, hat das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) eine Förderung zur Schnittstellenprogrammierung bewilligt. 

Der Anschluss der Datengeber mit vorhandenen und bereits gepflegten Destinationsmanagementsystemen hat das Ziel möglichst schnell eine umfassende touristische Datenbasis für die BCT zu gewährleisten. Über eine entsprechende zweckgebundene Förderung kann dieser Prozess enorm beschleunigt werden, indem die relevanten Datenlieferanten identifiziert und direkt mit entsprechenden Mitteln bei der Schaffung von Schnittstellen zur Anbindung an die BCT unterstützt werden. Die Auswahl der Datengeber erfolgt durch die KSD anhand von objektiven Kriterien. So werden beispielsweise der Umfang der Daten (Anzahl der Datensätze), die Datenqualität, Aktualität und die Exklusivität der Daten als Bewertungskriterien herangezogen. Das Ziel ist nicht nur eine regionale, sondern auch thematisch möglichst flächendeckende Integration von touristisch relevanten Daten in die BCT. Neben den Datenbanken der Destinationen sollen auch themenbasierte Datensilos mit der Unterstützung des Förderprogramms an die BCT angeschlossen werden.
Eine Evaluierung des Erfolgs wird durch eine Bewertung der Anzahl und Streuung der angebundenen Daten erfolgen. Dabei wird berücksichtigt, dass es keine „weißen Flecken“ auf der Landkarte Bayerns gibt, was die Verfügbarkeit von touristischen Daten in der BCT betrifft.
Durch das Förderprogramm des StMWi werden rund 90 % der anfallenden Schnittstellenkosten übernommen. Die Datenlieferanten tragen somit nur noch einen geringen Teil der Kosten, weswegen die Kostenhürde zur Anbindung an die BayernCloud sehr gering ist und finanzielle Bedenken dadurch minimiert werden können.

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