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Update Projektstand BayernCloud

Seit Anfang des Jahres läuft bereits eine Test-Instanz der BayerCloud Tourismus, die auf Basis der Softwarelösung dataCycle der pixelpoint multimediawerbe GmbH umgesetzt wird. Im vergangenen Monat konnten bereits die ersten Destinationsmanagementsysteme erfolgreich angebunden werden, deren Daten nun schon in die BayernCloud fließen.

Mit dem Anschluss der Systemanbieter wurde dabei „Top-Down“ begonnen, also bei den Systemen der Regionalverbände. Der Tourismusverband Allgäu/ Bayerisch-Schwaben verwendet die imx.platform von Infomax, der Tourismusverband Ostbayern mein.toubiz von Land in Sicht und der Tourismusverband Franken TIMM4 von Magenta4. Die Entscheidung für den „Top-Down“-Ansatz wurde gewählt, weil bereits etliche Daten aus den Kommunen und Destinationen über Schnittstellen hierarchisch nach oben fließen und so gleich zu Beginn eine hohe Abdeckung an Daten erreicht werden konnte. Dieser Ansatz hat sich bewährt, denn zum jetzigen Stand fließen fast 25.000 Datensätze in die BayernCloud.
Im nächsten Schritt geht es nun darum, die Datenqualität und die vorhandenen Rechte der bereits vorhandenen Daten zu prüfen. Da die BayernCloud Tourismus klar auf die Bereitstellung von offenen Daten ausgerichtet ist, gilt es hier auch eine Vielzahl von rechtlichen Fragestellungen zu beantworten, bevor die Daten und Schnittstellen öffentlich gemacht werden können.

Demnächst beginnt der Start der nächsten Projektphase. Hierbei werden als nächstes die Destinationsmanagementsysteme mit den höchsten Nutzeranteilen in Bayern an die Datendrehscheibe angeschlossen. Grundlage dafür sind die Umfrageergebnisse zur Systemlandschaft, die zum Projektstart der BayernCloud unter den bayerischen Destinationen und Kommunen durchgeführt wurde. Außerdem wird der Datenbestand in den Regionen stetig weiter analysiert. Die Ergebnisse werden fortlaufend in die Entscheidung, über die Reihenfolge der Anbindung weiterer Systeme, eingebunden.
Ein weiterer Meilenstein wird dann auch der Anschluss von Sensorikdaten sein – also Auslastungsdaten in Echtzeit, wie beispielsweise Parkplatzauslastungen. Ebenfalls auf der Agenda steht der Anschluss von themenbezogenen Datenpools, wie beispielsweise zum Naturschutz, Wetter, Mobilität oder Museen.

Ziel ist es, bis Mitte des Jahres 2022 erste Schnittstellen öffentlich zur Verfügung zu stellen. Dafür gibt es bereits erste Interessenten aus der Wirtschaft, die als Pilotnutzer eine Anbindung planen. Sollten Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, kommen Sie gerne auf uns zu.

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